FC Südtirol bekommt Flügel

Das forstliche Angebot

Bozen/Algund - Die Gerüchteküche brodelt und diesmal riecht es nicht nach Knödel, sondern nach Red Bull. Laut verschiedenen Medien prüft das Wiener Unternehmen mit Wurzeln in Thailand offiziell einen Einstieg beim FC Südtirol.

Und wenn man dem üblichen Red-Bull-Baukasten folgt, dann ist auch der neue Name schnell gefunden. Aus dem FC Südtirol wird RB Südtirol. Die Südtiroler Bullen - klingt sportlich, international und so, als würde man demnächst nicht mehr im Drusus spielen, sondern auf Startbahn 3.

Doch während Bozen schon vom Höhenflug träumt, stellt man sich in Sinich die wirklich wichtige Frage: Was ist eigentlich das Gegenangebot der Forst? Schließlich pilgern seit Jahren abertausende Italiener pflichtbewusst nach Algund, nur um sich jenes legendäre Gerstengetränk einzuverleiben und um damit ihren Stinco runterzuspülen. Warum also sollte ausgerechnet Red Bull den Fußball übernehmen dürfen, wenn Südtirols wahre Macht seit Jahrzehnten aus der grünen Flasche kommt?

Doch daraus wird nichts.

Wir sagen deshalb ganz offen: Liebe Forst, jetzt seid ihr gefragt!

Wenn schon internationale Konzerne anfangen, in Südtiroler Fußballromantik herumzurühren, dann wäre ein regionales Zeichen nur fair. Als größter Biername des Landes wäre es strategisch nicht ungeschickt, ebenfalls ein Angebot abzugeben. Nicht aus sportlichen Gründen. Sondern aus Prinzip. Und vielleicht auch, damit künftig nicht nur elf Männer über den Platz laufen, sondern symbolisch ein paar Flaschen mitmarschieren.

Klar ist nur: Red Bull zeigt laut aktueller Berichterstattung ernsthaftes Interesse am FC Südtirol. Und klar ist auch: Sollte das wirklich passieren, dann braucht Südtirol dringend ein regionales Gegengift. Am besten kühl gelagert.


Anmerkung des HOJ.CLUBS: Video ist KI generiert!