Bozen/Algund - Die Gerüchteküche brodelt und diesmal riecht es nicht nach Knödel, sondern nach Red Bull. Laut verschiedenen Medien prüft das Wiener Unternehmen mit Wurzeln in Thailand offiziell einen Einstieg beim FC Südtirol.
Und wenn man dem üblichen Red-Bull-Baukasten folgt, dann ist auch der neue Name schnell gefunden. Aus dem FC Südtirol wird RB Südtirol. Die Südtiroler Bullen - klingt sportlich, international und so, als würde man demnächst nicht mehr im Drusus spielen, sondern auf Startbahn 3.
Doch während Bozen schon vom Höhenflug träumt, stellt man sich in Sinich die wirklich wichtige Frage: Was ist eigentlich das Gegenangebot der Forst? Schließlich pilgern seit Jahren abertausende Italiener pflichtbewusst nach Algund, nur um sich jenes legendäre Gerstengetränk einzuverleiben und um damit ihren Stinco runterzuspülen. Warum also sollte ausgerechnet Red Bull den Fußball übernehmen dürfen, wenn Südtirols wahre Macht seit Jahrzehnten aus der grünen Flasche kommt?

















