Aber dann war da dieser Mark. Ja genau, der Mark. Der Mann, dessen Plattformen beim Thema Cannabis so empfindlich reagieren wie eine Nonna, wenn du sagst, du hast keinen Hunger. Deswegen mussten wir besonders kreativ werden, damit der Big Boss unsere Werbung nicht sofort in die digitale Verbannung schickt. Also saßen wir da: Wie produziert man einen Imagefilm über etwas, das jede*r auf den ersten Blick erkennt, aber keiner sehen darf? Quasi die olympische Königsdisziplin unter den Marketing-Gurus. Kurzerhand haben wir das Produkt auf Herz und Lunge getestet und die Marke gründlich durchleuchtet. Irgendwann – frag bitte nicht nach unserem Gemütszustand – fiel uns etwas auf: Die Dinger sehen aus wie Pasta. Wirklich. Wie kleine, perfekt gerollte Rigatoni. Jedenfalls: Wenn ein Produkt made in Südtirol ist, schreit es früher oder später nach Italianità. Und weil dieses Flair im deutschsprachigen Raum stärker wirkt als jeder Cappuccino am Nachmittag, war klar: Das wird unser USP. Die Deutschen lieben Italien (wer tut es denn bitte nicht) also haben wir die drei heiligen Zutaten einfach zusammengeworfen: Italianità, Nonna und Pasta. Daraus entstand ein herausragendes Imagevideo. Darin kocht die gutmütige Nonna aber keine Nudeln, sondern Phil Trinos. Und drei erfreute Enkel mit Augen wie Rücklichter vom Fiat Panda. Ein Imagespot, der gleichzeitig absurd ist und doch komplett logisch wirkt. Abhängig von deinem Gemütszustand, logisch ;)
Fame chimica & Italianità
Werbung am Rande der Legalität






