Manche Sachen gibt es nur einmal: Die erste große Liebe. Der letzte Schluck nach einer langen Nacht. Oder dieser eine Freund, der immer sagt „nur ein Bier“ – und plötzlich ist es 4 Uhr morgens. Und dann gibt es noch Gerd. Gerd Eder, um genau zu sein. Ein Mann, der nicht einfach nur einen Lebenslauf hat – sondern gefühlt mehrere. Der Starfotograf aus Südtirol, genauer gesagt aus Sand in Taufers im Pustertal, hat sich seinen Namen weit über die Landesgrenzen hinaus erarbeitet. Seine Kamera? Verlängerung seines Arms. Sein Blick? Gefährlich gut. Aber Fotografie war nicht immer das Kapitel Eins. Ganz im Gegenteil. Gerd war schon: Radrichter, Maurer, Kellner, Volkszähler, Vertreter, im Innen- und Außendienst unterwegs, Verkäufer, Grafiker und sogar technischer Zeichner. Kurz gesagt: Wenn es einen Job gibt, hat Gerd ihn wahrscheinlich schon gemacht. Oder zumindest kurz darüber nachgedacht. Die eigentliche Frage ist also nicht, was er gemacht hat – sondern: was eigentlich nicht? Irgendwann hat er sich dann doch für die Kamera entschieden. Zum Glück. Denn was danach kam, war alles andere als Durchschnitt. Am Ende hat er sich dann für die Kamera entschieden und das mit Erfolg.
Nicht jeder ist wie Eder.







