“Angst war einfach zu groß”

Mann löscht Olympia-Feuer!

Bozen.

Gestern wurde das olympische Feuer feierlich durch Bozen getragen. Tausende Zuschauer, darunter auch H.M. (60) vom Ritten. Dieser Dienstagnachmittag wurde ihm aber zum Verhängnis. Zu seiner Verteidigung: Er konnte es auch wirklich nicht wissen. Niemand hatte ihn gewarnt. Keine Durchsage im Radio, kein höfliches „Achtung, heute bitte nicht aus dem Haus gehen, wir tragen ein ewiges Feuer durch die Stadt.”.

Ausgerechnet an jenem Tag, an dem das angeblich niemals erlöschende olympische Feuer durch Bozen getragen wurde, wurde es ihm zu viel. H.M. möchte anonym bleiben. Nicht aus Scham, sondern aus brandschutztechnischen Gründen. Feuer ist seit Jahren nicht sein Freund. Herz-Jesu-Sonntag meidet er ohnehin. Zu viele Flammen und zu viel Angst. Er leidet nämlich seit seiner Geburt an der seltenen Krankheit “Phyrophobie”. Darunter versteht man die höllische Angst vor Feuer. Eine Phobie, die man weder zu Herz Jesu brauchen kann, noch an einem ganz normalen Tag. Als er die Fackel sah, sah er auf einmal rot. Wie auf den Aufnahmen sichtbar, zuckte er plötzlich den Feuerlöscher und tat, was jeder verantwortungsbewusste Bürger in dieser Situation tun würde: Er probierte das Feuer zu löschen!

Doch dann kam die bittere Erkenntnis. Das olympische Feuer ist nämlich kein normales Feuer. Es ist eher so wie Chuck Norris. Der Feuerlöscher löscht nicht das olympische Feuer - das olympische Feuer löscht den Feuerlöscher. Symbolisch zumindest.

Die Olympischen Spiele sind also nicht in Gefahr. Das Feuer lebt und soll auch weiterhin über die Landesgrenzen hinaus weiterflackern. Und irgendwo in Bozen sitzt ein Mann, der seinen Adventskranz mit LED-Lichtern dekoriert.

Anmerkung des HOJ.CLUBS: Video ist KI generiert!