Südtirol ist bekannt für seine Berge und vor allem für seinen Wein. Seit der Mensch denken kann, wird in unserem Land Wein angebaut und verkauft sich wie geschnittene Oblaten in der Kirche. Nun wurde nach langem Hin und Her der Messias unter den Weinen geboren: der Regenbogener.
Eine Weinsorte, die in sieben Schichten jede Farbe des Regenbogens enthält. In Südtirol gezüchtet, betritt sie nun die Bühne. Wir haben beim Weinbauern und Züchter Hansjörg von der Wundertüte nachgefragt, wie er diese neue Rebsorte eigentlich gezüchtet hat.
„Ganze drei Jahre muss die Rebe wachsen. 24 Stunden am Tag bedarf sie des Sonnenlichts, und das ging nur bei mir in Aldein. Hier habe ich die sogenannte Sonnenblumenebene. Das Besondere an dieser Ebene ist, dass sie sich immer gen Sonne richtet. Selbst wenn die Sonne schon untergegangen ist, ist sie noch beleuchtet. Alles auf natürliche Art und Weise. Da bin ich ganz stolz drauf. Und erst nach drei Jahren darf man sie schneiden. Natürlich nicht mit einer herkömmlichen Rebschere, sondern mit der handgefertigten grünen frizzantinischen Gardasee-Schere. Warum frizzantinisch? Wenn man genau hinhört, blubbert sie leicht. So wie Wasser mit Gas.“
der Regenbogener
















