Die einen lieben ihn, die anderen tun so, als wären sie „eigentlich nicht so die Faschingsmenschen“ – und stehen dann um 14 Uhr schon im dritten Aperol: der Unsinnige. Ein Tag, an dem erwachsene Menschen freiwillig in Polyester-Katastrophen steigen, sich Glitzer ins Gesicht schmieren und am Ende des Abends ihr Kostüm halb zerstört, halb verschwitzt irgendwo zwischen Badezimmer und Lebenskrise ausziehen. Feiern können sie, die Südtiroler. Bei der Kostümwahl allerdings… bleiben wir lieber beim Bewährten. Polizist. Häftling. Cowboy. Ganz wild: Einhorn. Aber weil sich die Zeiten ändern und wir ja alle ein bisschen politisch, spießig oder zumindest latent empört geworden sind, passen wir die Kostüme 2026 einfach der aktuellen Lage an. Damit die Welt was zu lachen hat. Und die Südtiroler vielleicht auch mal wieder über sich selbst.
Fasching 2026 hat begonnen
























