Wir kennen alle die Situation auf der Seceda. Erst zahlt man 70 oder 80 Euro für die Bergbahn, freut sich auf die Aussicht und denkt sich: Jetzt hab ich's geschafft. Und dann steht da plötzlich ein Drehkreuz. Nochmal blechen. Und zwar 5€. Weil das Grundstück dahinter einer Privatperson gehört und der perfekte Instagram-Spot eben nicht gratis ist.
Und das Verrückteste daran? Die Menschen zahlen es tatsächlich. Tag für Tag. Nur damit am Ende das Foto mit den berühmten Zacken im Hintergrund auf Instagram landet und die Bildbeschreibung lautet: "Hidden Gem in South Tyrol." Ein Hidden Gem, bei dem man zuerst 80 Euro für die Bahn zahlt und danach noch einmal Eintritt für den letzten Meter. Da stellt sich natürlich die Frage: Wissen die Menschen eigentlich noch, dass man auch zu Fuß auf die Seceda kommt? Oder wird bewusst auf das Wandern verzichtet, damit das Outfit auf dem Gipfel noch frisch aussieht und die Haare nicht aussehen, als hätte man tatsächlich Sport gemacht?
Warum man es sich überlegen könnte




































































































