Egal, ob für morgen etwas geplant ist oder nicht: Auf den Wetterbericht schaut man trotzdem. Mittlerweile fast automatisch. Kurz die App öffnen, googeln oder bei der Wetterseite des Vertrauens nachsehen, ob morgen kurze Hose, Regenjacke oder sicherheitshalber gleich beides angesagt ist. Als hätten wir Menschen irgendwann beschlossen, dass wir zumindest gerne 24 Stunden vorher wissen möchten, worüber wir uns morgen beschweren werden.
Wer gestern oder vorgestern einen Blick auf die Vorhersagen geworfen hat, wusste zumindest: Regen und Gewitter könnten kommen. Mit Schnee hatte Anfang September dann aber doch eher niemand gerechnet. Okay, wir übertreiben mal wieder. Schnee war es natürlich keiner.
Aber zumindest schneeähnlich sah es stellenweise aus. In Brixen hat es gestern teilweise so stark gehagelt, dass man auf den ersten Blick meinen konnte, man hätte den Herbst komplett verpennt und wäre direkt im Dezember aufgewacht. Und spätestens bei solchen Wetterkapriolen beginnt wieder das große Rätselraten: Welchem Wetterbericht glaubt man eigentlich noch?
Eine Vorhersage zwischen Hoffnung und Hagelschaden

























































































































