Meran hat ein Altersproblem. Und nein, damit meinen wir ausnahmsweise nicht die Menschen, die täglich über die Passerpromenade spazieren. Wir meinen jene, die entscheiden, wie diese Stadt nach außen aussieht – und wen sie damit überhaupt noch erreicht.
Gerade wäre nämlich der perfekte Moment, etwas zu verändern. Nach 41 beziehungsweise 38 Jahren gehen zwei langjährige Karrieren in der Kurverwaltung zu Ende. Eine wichtige Führungsposition wurde frei, die Nachfolge ausgeschrieben. Das Ergebnis: Das Auswahlverfahren verlief ergebnislos. Eigentlich wäre das genau der Moment für neue Köpfe, neue Perspektiven und vielleicht sogar eine neue Generation am Ruder. Eigentlich.
Denn wenn irgendwo in Südtirol ein Stuhl nach fast 40 Jahren frei wird, heißt das offenbar noch lange nicht, dass man ihn gleich einer neuen Generation anbieten muss. Und deshalb stellen wir heute eine Frage, die in Meran vielleicht nicht jedem gefallen wird: Wann trauen wir uns endlich, die nächste Generation machen zu lassen?
Zu alt für ein junges Meran?




















































































































