Jeder erinnert sich mit Wehmut daran oder erlebt es gerade selbst am eigenen Leib: das Ausgehen. Man geht mit Freunden in die Bar, trinkt ein paar kühle Bier, eventuell noch in die nächste Bar – und spätabends weiter in die Disco. Zumindest war das in meiner Jugend immer so. Damals tranken wir bei uns im Keller eine Kiste Bier leer, riefen einen Shuttlebus und zogen weiter ins Juwel oder ins Baila.
Heute sieht die Ausgehlandschaft ein bisschen anders aus. Das Juwel schloss 2021 seine Pforten. Gerade für Jugendliche ab 16 wurde die Auswahl damit kleiner. Übrig blieben beispielsweise das Max in Brixen, das Exclusive in Lana, Baila oder die Disco Live in der Industriezone von Bozen.
Und auch ab 18 ist die Auswahl nicht riesig. Gerade in Bozen läuft ein Abend deshalb gerne nach Schema F ab: zuerst Insere Bar, Campo Franz oder Nadamas, später vielleicht Martini und irgendwann weiter ins Okay. Alles gute Adressen – nur eben irgendwann auch bekannte Adressen.
Zwischen weniger Clubs und neuen Ideen
































































































































